KI und Gestalttherapie
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Forschungsfrage

FF 1

Welche Möglichkeiten und Grenzen hat künstliche Intelligenz im psychotherapeutischen Prozess?

Wörtlich aus Kap. 1.4 — Forschungsfragen

Antwort der Arbeit

Die Arbeit beantwortet diese Frage in Kap. 6.1.1 — FF1 – Möglichkeiten und Grenzen der KI.

Schlüsselstellen

  1. Kap. 1.2 1.2 Problemstellung und Relevanz

    Die empirische Psychotherapieforschung zeigt, dass Psychotherapie nicht primär durch die spezielle Methode oder Technik wirksam ist, sondern Heilung vielmehr durch die Qualität der therapeutischen Beziehung im zwischenmenschlichen Kontakt …

  2. Kap. 5.1 5.1 Wirksamkeit, Einsatzfelder und der Werkzeugbegriff

    Den belastbarsten Beleg liefert die Therabot-Studie (Heinz et al., 2025), die erste randomisiert-kontrollierte Untersuchung eines vollständig generativen KI-Therapiesystems (n = 210). Sie verzeichnete klinisch bedeutsame Symptomreduktionen …

  3. Kap. 5.1 5.1 Wirksamkeit, Einsatzfelder und der Werkzeugbegriff

    Die therapeutische Triade ordnet die Rollen klar: Die KI ist das Instrument, die Therapeut*in das Du, und die Begegnung findet ausschließlich zwischen den Menschen statt. Die KI ist ein Medium vergleichbar mit therapeutischer Musik oder …

  4. Kap. 5.2 5.2 Therapeutische Allianz und Empathie in der Mensch-KI-Interaktion

    Dass diese Bindung im Bordinschen Sinn nicht tragfähig ist, zeigt ihre Abhängigkeit von einer Illusion. Rubin et al. (2025) belegen empirisch das Empathie-Paradoxon: Sobald die KI-Herkunft einer empathischen Äußerung bekannt wird, bricht …

  5. Kap. 5.3 5.3 Risiken und Grenzen

    Moore et al. (2025) zeigen in einer kontrollierten Untersuchung, dass führende KI-Systeme in rund 70 Prozent der Fälle unangemessen auf psychotische und wahnhafte Inhalte reagieren. Sie bestätigen oft den Wahn, anstatt ihm eine …

  6. Kap. 6.1 6.1 Interpretation der Ergebnisse

    Damit ist die erste Forschungsfrage beantwortet. Als Werkzeug ist die KI nützlich: Der Mensch geht mit ihr um wie mit einem Ding, einem Es. An der Begegnung aber scheitert sie: Ein Du kann sie nicht sein. Was ihr verwehrt bleibt, ist nicht …

Kapitel, die diese Frage bedienen

1.2 Problemstellung und Relevanz

Die empirische Psychotherapieforschung zeigt, dass Psychotherapie nicht primär durch die spezielle Methode oder Technik wirksam ist, sondern Heilung …

1.4 Forschungsfragen

Zur theoretischen Untersuchung des Spannungsfelds zwischen technologischer Simulation und menschlicher Begegnung strukturiert sich diese Arbeit …

4.1 Die fehlende Leiblichkeit: Echo statt Resonanz

Der Leib (embodied und emotive) wurde in Kapitel 3.1 als zentrales diagnostisches und therapeutisches Instrument etabliert. Eine KI hat dieses …

4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung

Der KI fehlt nicht nur der Leib, sondern auch der Ort, an dem Begegnung geschieht. Die Gestalttherapie hat dafür einen Begriff: die Kontaktgrenze und …

5.1 Wirksamkeit, Einsatzfelder und der Werkzeugbegriff

Generative KI wird die psychotherapeutische Landschaft verändern. Die Frage ist daher nicht, ob sie Einzug hält, sondern was sie innerhalb klar …

5.2 Therapeutische Allianz und Empathie in der Mensch-KI-Interaktion

Immer mehr Menschen suchen Rat bei Chatbots, und tatsächlich entsteht dabei eine Bindung. Eine integrative Übersichtsarbeit von Malouin-Lachance et …

5.3 Risiken und Grenzen

Moore et al. (2025) zeigen in einer kontrollierten Untersuchung, dass führende KI-Systeme in rund 70 Prozent der Fälle unangemessen auf psychotische …