KI und Gestalttherapie
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Begriffsnetz

Konzepte der Arbeit

27 Kernbegriffe, jeweils mit wörtlicher Kurzdefinition aus der Arbeit, allen Fundstellen und verwandten Konzepten. Einstieg auch über die Graph-Ansicht.

2.-Person-Perspektive

Die 2.-Person-Perspektive schließlich beschreibt, wie sich die Klient*in leiblich, in der Begegnung im Hier und Jetzt, zeigt. In ihr verrät …

Kap. 3.1 · 2 Fundstellen

5E-Kognition

Menschliches Erleben ist immer zugleich verkörpert (embodied), also an den lebendigen Organismus (den Leib) gebunden. Es ist vollziehend …

Kap. 2.3 · 3 Fundstellen

Awareness

Awareness ist in der Gestalttherapie seit Perls, Hefferline und Goodman (1951/2019) kein Nachdenken über sich selbst, sondern die wache, …

Kap. 3.1 · 14 Fundstellen

das Zwischen

Nach Buber geschieht Heilung nicht im Kopf der Therapeut*in und nicht im Kopf der Klient*in, sondern im intersubjektiven Raum zwischen …

Kap. 2.2 · 9 Fundstellen

digitaler Animismus

Unsere Neigung, die tote KI zu beleben und zu beseelen, ist offensichtlich mächtig — man könnte von einem digitalen Animismus sprechen.

Kap. 4.2 · 5 Fundstellen

Embodied Cure

Das ist die Embodied Cure: Heilung als leiblich-gegenwärtige Begegnung zwischen zwei Menschen, die einander aushalten.

Kap. 6.3 · 3 Fundstellen

erweiterte Empathie

Auf diesem Fundament baut die erweiterte Empathie auf: die bewusste Vorstellung, wie es ist, in der Lebenssituation dieses Menschen zu sein.

Kap. 2.3 · 5 Fundstellen

Experiment

Ihren klinischen Ausdruck findet diese Qualität im gestalttherapeutischen Experiment. Es entsteht aus dem Material, das in der Begegnung …

Kap. 3.3 · 6 Fundstellen

Feld

Die Feldtheorie geht auf Lewin (1936/1969) zurück und wurde von Perls, Hefferline und Goodman (1951/2019) für die Gestalttherapie nutzbar …

Kap. 3.2 · 36 Fundstellen

Ich-Du / Ich-Es

Das Ich-Es ist die Haltung des Betrachtens, Analysierens und Einordnens. Der andere wird zum Gegenstand, den ich erfahren, vermessen, …

Kap. 2.2 · 10 Fundstellen

implizites Beziehungswissen

Stern, auf den Fuchs sich ebenso bezieht (Fuchs, 2023, S. 178), spricht von implizitem Beziehungswissen: Das tiefste Wissen darüber, wie …

Kap. 2.3 · 3 Fundstellen

iterierte Empathie

Die dritte Stufe ist die iterierte Empathie: das gegenseitige Gewahrsein. „Ich fühle, dass du mit mir fühlst, und du fühlst, dass ich das …

Kap. 2.3 · 3 Fundstellen

Konfluenz

In der Konfluenz löst sich die Grenze auf: kein „eigener Stempel” mehr, in den Begriffen von Fuchs (2023, S. 117) der Verlust der …

Kap. 3.2 · 14 Fundstellen

Kontaktgrenze

Die Gestalttherapie bricht mit der Idee eines isolierten Innenraums, in dem „Psyche” stattfindet. An seine Stelle setzen Perls, Hefferline …

Kap. 3.2 · 25 Fundstellen

Kontaktzyklus

Ein Bedürfnis taucht auf, nimmt Gestalt an, wird zur Figur und findet im gelungenen Kontakt seine Form, bevor es wieder in den Grund …

Kap. 3.3 · 4 Fundstellen

Leib

Thomas Fuchs, dem sich das folgende Kapitel widmet, bleibt im selben Bild und gibt die Antwort: Er benennt den Leib als „Resonanzkörper für …

Kap. 2.2 · 55 Fundstellen

McTherapie

Am Ende steht die Gefahr dessen, was sich als „McTherapie” bezeichnen ließe: einer standardisierten, schnell verfügbaren Beziehungsarbeit …

Kap. 5.3 · 1 Fundstellen

Moment of Meeting

Mündet ein solcher Augenblick in eine echte Begegnung, entsteht ein Moment of Meeting, und in ihm verändert sich das implizite …

Kap. 2.3 · 3 Fundstellen

Now Moment

Stern nennt sie Now Moments: plötzliche Augenblicke erhöhter affektiver Spannung, die den vertrauten Beziehungskontext ins Wanken bringen …

Kap. 2.3 · 3 Fundstellen

primäre Empathie

Die erste und fundamentalste Ebene ist die primäre Empathie: das unwillkürliche, leibliche Mitschwingen mit dem Anderen. Der mimische und …

Kap. 2.3 · 6 Fundstellen

Resonanz

Dieser Beziehungsmodus ist durch vier Elemente bestimmt: wechselseitige Berührung (Affizierung), Einwirkung (Selbstwirksamkeit), …

Kap. 2.2 · 55 Fundstellen

Resonanz ≠ Echo

Ein Echo wirft die eigene Stimme nur mechanisch zurück. Resonanz dagegen ist eine Entgegnung in verwandtem, aber eigenem Register.

Kap. 2.2 · 12 Fundstellen

Selbstresonanz

Diese Selbstresonanz meint das Gewahrsein der eigenen leiblichen Reaktion auf das, was von der Klient*in ins Feld gebracht wird: …

Kap. 3.1 · 6 Fundstellen

Sycophancy

Als Sycophancy wird die Tendenz von Sprachmodellen bezeichnet, der Nutzer*in zuzustimmen und ihre Sichtweise zu bestätigen, auch wenn diese …

Kap. 4.2 · 4 Fundstellen

therapeutische Triade

Die therapeutische Triade ordnet die Rollen klar: Die KI ist das Instrument, die Therapeut*in das Du, und die Begegnung findet …

Kap. 5.1 · 3 Fundstellen

Unverfügbarkeit

Resonanz lässt sich weder erzwingen noch verhindern: Keine Methode und kein Schritt-für-Schritt-Ratgeber können garantieren, dass ein …

Kap. 2.2 · 15 Fundstellen

Zwischenleiblichkeit

In der Begegnung zweier Menschen entsteht nach Fuchs (2023, S. 107) ein übergreifendes System, das durch eine „zwischenleibliche Resonanz” …

Kap. 2.3 · 23 Fundstellen