KI und Gestalttherapie
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Forschungsfrage

FF 3

Was macht Gestalttherapie im Zeitalter künstlicher Intelligenz besonders wertvoll?

Wörtlich aus Kap. 1.4 — Forschungsfragen

Antwort der Arbeit

Die Arbeit beantwortet diese Frage in Kap. 6.1.3 — FF3 – Der besondere Wert der Gestalttherapie.

Schlüsselstellen

  1. Kap. 3.1 3.1 Embodied & Emotive: Awareness und leibliche Selbstresonanz

    Awareness ist in der Gestalttherapie seit Perls, Hefferline und Goodman (1951/2019) kein Nachdenken über sich selbst, sondern die wache, leiblich verankerte Aufmerksamkeit für das gegenwärtige Erleben an der Kontaktgrenze. Der Unterschied …

  2. Kap. 3.2 3.2 Embedded & Extended: Die Kontaktgrenze und das Feld

    Die Gestalttherapie bricht mit der Idee eines isolierten Innenraums, in dem „Psyche” stattfindet. An seine Stelle setzen Perls, Hefferline und Goodman (1951/2019) das Self: Es findet nicht im Inneren statt, sondern geschieht als Prozess an …

  3. Kap. 3.3 3.3 Enacted: Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt

    Die Gestalttherapie vertritt seit ihren Anfängen eine klare Position: Veränderung erfolgt nicht durch die Einsicht in vergangene Ereignisse, sondern durch deren erfahrbaren Vollzug im gegenwärtigen Moment (Perls, Hefferline & Goodman, …

  4. Kap. 6.1 6.1 Interpretation der Ergebnisse

    Als Methode ist die Gestalttherapie eine Beziehungsmedizin im Sinne von Fuchs (Kap. 3). Sie arbeitet mit dem leiblichen Vollzug (3.1), mit der Kontaktgrenze und dem Feld (3.2) und mit dem gegenwärtigen Geschehen im Hier und Jetzt (3.3) und …

  5. Kap. 6.3 6.3 Ausblick

    Das ist die Embodied Cure: Heilung als leiblich-gegenwärtige Begegnung zwischen zwei Menschen, die einander aushalten. Diese Arbeit ist aus der Überzeugung geschrieben, dass gerade das im Zeitalter der Maschinen nicht weniger, sondern mehr …

Kapitel, die diese Frage bedienen

3 Gestalttherapie als gelebte Beziehungsmedizin

In einer groß angelegten Delphi-Studie befragen Fogarty et al. (2016) 63 international führende Gestalt-Expert*innen in mehreren Runden, um zu …

3.1 Embodied & Emotive: Awareness und leibliche Selbstresonanz

Awareness ist in der Gestalttherapie seit Perls, Hefferline und Goodman (1951/2019) kein Nachdenken über sich selbst, sondern die wache, leiblich …

3.2 Embedded & Extended: Die Kontaktgrenze und das Feld

Die Gestalttherapie bricht mit der Idee eines isolierten Innenraums, in dem „Psyche” stattfindet. An seine Stelle setzen Perls, Hefferline und …

3.3 Enacted: Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt

Die phänomenologische Tradition ordnet menschliches Erleben einer Reihe von Grundformen zu: Selbsterleben, Leiblichkeit, Räumlichkeit, Zeitlichkeit, …

6.2 Handlungsempfehlungen

Die in Kapitel 5.1 beschriebene Triade gibt den Rahmen vor: KI-Werkzeug, Therapeut*in, Klient*in. Das Du bleibt die Therapeut*in, die Begegnung …

6.3 Ausblick

Die frühe Psychoanalyse hat die Psychotherapie als Talking Cure geprägt, als Redekur: Heilung vollziehe sich im Sprechen. Genau an diesem Punkt setzt …