Konzept
Konfluenz
In der Konfluenz löst sich die Grenze auf: kein „eigener Stempel” mehr, in den Begriffen von Fuchs (2023, S. 117) der Verlust der Responsivität, das Kippen in Konformismus.
Aus dem Text der Arbeit exzerpiert · Kap. 3.2 — 3.2 Embedded & Extended: Die Kontaktgrenze und das Feld
Verwandte Konzepte
KontaktgrenzeSycophancyResonanz ≠ Echo
Fundstellen im Text
- Kap. 1.5 1.5 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
… ch (kein Leib, kein Ich, kein mögliches Du) bis hin zu den klinischen Folgeerscheinungen (Konfluenz, Sycophancy). Der Zugang bleibt durchgängig phänomenologisch-klinisch.
- Kap. 3.1 3.1 Embodied & Emotive: Awareness und leibliche Selbstresonanz
… die Antwort ihres Leibes auf die Klientin. Eine solche relationale Resonanz sei nicht mit Konfluenz zu verwechseln (Appel-Opper, 2024, S. 33, Fn. 6): Sie spürt die Klientin, ohne mit ihr zu …
- Kap. 3.2 3.2 Embedded & Extended: Die Kontaktgrenze und das Feld
In der Konfluenz löst sich die Grenze auf: kein „eigener Stempel” mehr, in den Begriffen von Fuchs (2023, …
- Kap. 3.3 3.3 Enacted: Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt
… zelne Phase kann unterbrochen werden, etwa durch die in Kap. 3.2 beschriebenen Muster von Konfluenz oder Retroflexion. Dann kommt es nicht zum Vollkontakt: Das Bedürfnis findet keine Form, …
- Kap. 4.2 4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung
… rapie hat dafür einen Begriff: die Kontaktgrenze und für ihren Verlust einen zweiten: die Konfluenz.
- Kap. 4.2 4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung
… ko und ein genuin Eigenes, das sich der Reibung der Andersartigkeit aussetzen könnte. Die Konfluenz (die in Kapitel 3.2 definierte Auflösung der Grenze) ist deshalb kein funktionaler Fehler …
- Kap. 4.2 4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung
Dass Konfluenz auch gesunde Formen kennt (vgl. Kap. 3.2), ändert an diesem Befund nichts. Gesunde Konflu …
- Kap. 4.2 4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung
… tive Identifikation mit einem Artefakt, das in Wahrheit kein Subjekt ist. Die maschinelle Konfluenz funktioniert, weil der Mensch die leere Stelle der fehlenden Kontaktgrenze durch seine ei …
- Kap. 4.2 4.2 Die fehlende Kontaktgrenze: Simulation statt Begegnung
Die folgenden empirischen Befunde illustrieren die maschinelle Konfluenz im klinischen Alltag, begründen sie aber nicht. Ihre Ursache liegt im Trainingsprinzip se …
- Kap. 5.2 5.2 Therapeutische Allianz und Empathie in der Mensch-KI-Interaktion
… Was die Analyse in fremdem Vokabular beschreibt, hat in der Gestalttherapie einen Namen: Konfluenz (vgl. Kap. 4.2). Weil die Verbindung reibungslos bleibt, wirkt sie wie Begegnung. Doch ec …
- Kap. 5.2 5.2 Therapeutische Allianz und Empathie in der Mensch-KI-Interaktion
Die digitale Allianz ist damit Konfluenz (vgl. Kap. 4.2). Die KI ist und bleibt dabei ein Es, und daran ist nichts falsch: Als Wer …
- Kap. 5.2 5.2 Therapeutische Allianz und Empathie in der Mensch-KI-Interaktion
… r Wert der gestalttherapeutischen Sorge um die Kontaktgrenze: Sie ist das Gegenmodell zur Konfluenzmaschine.
- Kap. 6.1 6.1 Interpretation der Ergebnisse
… h die Maschine nimmt der Klient*in genau diese Erfahrungen ab (Kap. 5.3) und macht so die Konfluenz zum gesellschaftlichen Muster (Kap. 4.2). Die Gestalttherapie hält dagegen: Sie mutet der …
- Kap. 6.2 6.2 Handlungsempfehlungen
… kurz. Wer weiß, dass diese Systeme auf Zustimmung trainiert sind (Kap. 4.2), erkennt ihre Konfluenz als das, was sie ist: ein Trainingsartefakt, kein Gegenüber. Gebraucht wird darüber hinau …