Konzept
5E-Kognition
Menschliches Erleben ist immer zugleich verkörpert (embodied), also an den lebendigen Organismus (den Leib) gebunden. Es ist vollziehend (enactive), im Handeln entstehend in der ständigen Interaktion mit der Umwelt. Es ist ausgedehnt (extended) über die Leibgrenzen hinaus in Raum, Werkzeuge und andere Menschen und eingebettet (embedded) in einen konkreten Kontext. Und es ist affektiv (emotive) grundiert, von Motiven und Emotionen getragen. Diese fünf Dimensionen wirken nicht nacheinander, sondern stets gleichzeitig und werden in Erweiterung der 4E-Ansätze als 5E-Kognition bezeichnet.
Aus dem Text der Arbeit exzerpiert · Kap. 2.3 — 2.3 Zwischenleiblichkeit und Intersubjektivität: Der leibliche Vollzug der Begegnung (als Kern der therapeutischen Beziehung)
Verwandte Konzepte
LeibFeldAwarenessEmbodied Cure
Fundstellen im Text
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Das 5E-Modell von Thomas Fuchs, das als ökologisches Paradigma der Beziehungsmedizin in Kapitel 2.3 vor …
- Kap. 2.3 2.3 Zwischenleiblichkeit und Intersubjektivität: Der leibliche Vollzug der Begegnung (als Kern der therapeutischen Beziehung)
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